Paw Patrol Hunderassen: Alle Rassen im Überblick
Das Wichtigste zu den Paw Patrol Hunden auf einen Blick
- 10 Hunderassen im Team, von Chihuahua (1,5 kg) bis Berner Sennenhund (50 kg)
- Anfängerfreundlich sind Labrador (Zuma), Cockapoo (Skye) und Berner Sennenhund (Rex)
- Erfahrung nötig bei Deutschem Schäferhund (Chase), Dalmatiner (Marshall) und Husky (Everest)
- Kritisch: Die Englische Bulldogge (Rubble), deren Zucht die Bundestierärztekammer als tierschutzrelevant einstuft
- Kosten: 200 bis 400 Euro Schutzgebühr im Tierheim, 800 bis 3.000 Euro beim Züchter, dazu 80 bis 250 Euro im Monat
Hinter jedem der zehn Paw Patrol Hunde steckt eine echte Hunderasse mit eigenen Merkmalen, Bedürfnissen und gesundheitlichen Besonderheiten. Chase ist ein Deutscher Schäferhund, Marshall ein Dalmatiner, Zuma ein Labrador Retriever und Rocky ein ganz normaler Mischling. Das Team deckt damit die komplette Bandbreite ab: vom 1,5 Kilogramm leichten Chihuahua bis zum 50 Kilogramm schweren Berner Sennenhund.
Wenn dein Kind gerade jeden Charakter der Serie auswendig kennt und plötzlich fragt, ob ihr nicht auch so einen Hund haben könnt, wird die Frage nach der echten Rasse schnell praktisch. Dieser Ratgeber stellt dir alle Paw Patrol Hunderassen mit Steckbrief vor, ordnet ehrlich ein, welche sich als Familienhund eignen, und nennt die Rassen, bei denen du besser genauer hinschaust.

Kurz zusammengefasst: 10 Hunderassen, 12 Charaktere, rund 15 Milliarden US-Dollar Einzelhandelsumsatz seit dem Serienstart 2013.
Wie heißen die Paw Patrol Hunde? Alle Namen und Rassen
Die Paw Patrol Hunde heißen Chase, Marshall, Skye, Rubble, Rocky, Zuma, Everest, Tracker, Liberty und Rex. Die ersten sechs bilden das Kernteam aus Staffel 1, die übrigen vier kamen über spätere Staffeln und Kinofilme dazu. Jeder Hund hat eine feste Farbe, eine feste Aufgabe und eine reale Rassevorlage.
| Charakter | Hunderasse | Rolle im Team | Farbe |
|---|---|---|---|
| Chase | Deutscher Schäferhund | Polizeihund und Spürhund | Blau |
| Marshall | Dalmatiner | Feuerwehrhund und Sanitäter | Rot |
| Skye | Cockapoo | Flugrettung | Pink |
| Rubble | Englische Bulldogge | Bauarbeiter | Gelb |
| Rocky | Mischling | Recycling und Umwelt | Grün |
| Zuma | Labrador Retriever | Wasserrettung | Orange |
| Everest | Siberian Husky | Schnee- und Bergrettung | Türkis |
| Tracker | Chihuahua | Dschungel und Spurensuche | Grün |
| Liberty | Dackel | Stadthund | Magenta |
| Rex | Berner Sennenhund | Dinosaurier-Experte | Grün |
Auffällig ist die Streuung: Das Team bildet sieben verschiedene FCI-Gruppen ab, dazu einen Mischling und mit dem Cockapoo einen nicht anerkannten Designerhund. Wenn du wissen möchtest, wie viele Rassen es insgesamt gibt, findest du die Zahlen im Ratgeber wie viele Hunderassen es weltweit gibt.
Die 7 Kernmitglieder der Paw Patrol Hunde im Detail
Chase: Deutscher Schäferhund
Chase ist der Anführer des Teams und arbeitet als Polizei- und Spürhund. Seine reale Vorlage, der Deutsche Schäferhund, ist eine der vielseitigsten Gebrauchshunderassen der Welt und im Polizei- und Rettungsdienst international im Einsatz.

Steckbrief Deutscher Schäferhund:
- Größe: 55 bis 65 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 22 bis 40 kg
- Lebenserwartung: 9 bis 13 Jahre
- Bewegungsbedarf: hoch, mindestens 2 Stunden täglich
- FCI-Gruppe: Gruppe 1, Hüte- und Treibhunde
- Charakter: intelligent, loyal, wachsam, lernwillig
Ein Deutscher Schäferhund braucht eine Aufgabe. Ohne konsequente Erziehung und tägliche Kopfarbeit sucht er sich seinen Job selbst, und der besteht dann oft aus Bellen am Gartenzaun oder Hüten der Familienmitglieder. Achte beim Züchter auf gerade Rückenlinien und geprüfte Hüftgelenke, denn die Hüftdysplasie ist bei dieser Rasse ein bekanntes Zuchtthema.
Für wen geeignet? Für dich, wenn du bereits Hundeerfahrung hast, täglich zwei Stunden einplanen kannst und Lust auf Hundesport oder Fährtenarbeit mitbringst. Als Ersthund ist er anspruchsvoll.
Marshall: Dalmatiner
Marshall ist der tollpatschige Feuerwehrhund der Truppe. Die Rassewahl ist historisch belegt: In den USA liefen Dalmatiner als Kutschenbegleithunde neben den Pferdegespannen der Feuerwehr her und gelten bis heute als inoffizielles Maskottchen vieler Feuerwachen.
Steckbrief Dalmatiner:
- Größe: 54 bis 62 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 24 bis 32 kg
- Lebenserwartung: 10 bis 13 Jahre
- Bewegungsbedarf: sehr hoch, 2 Stunden und mehr täglich
- FCI-Gruppe: Gruppe 6, Laufhunde und verwandte Rassen
- Charakter: energiegeladen, verspielt, sensibel, aufmerksam
Der Dalmatiner ist ein Ausdauerläufer, der über Stunden neben einer Kutsche hertraben konnte. Diese Kondition steckt heute noch in ihm. Dazu kommt eine genetische Besonderheit: Ein Teil der Welpen wird taub geboren, seriöse Züchter lassen deshalb jeden Wurf per BAER-Test audiometrisch prüfen. Frag bei der Welpenbesichtigung gezielt nach diesem Nachweis.
Für wen geeignet? Für sportliche Familien mit Platz, die den Hund beim Joggen oder Radfahren mitnehmen. Er reagiert sensibel auf lautes Schimpfen und braucht eine ruhige, klare Erziehung.
Skye: Cockapoo
Skye fliegt den Helikopter und war die erste weibliche Figur im Stammteam. Ihre Rasse, der Cockapoo, ist eine Kreuzung aus Cocker Spaniel und Pudel und damit ein Designerhund ohne FCI-Anerkennung.
Steckbrief Cockapoo:
- Größe: 25 bis 38 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 5 bis 11 kg
- Lebenserwartung: 12 bis 16 Jahre
- Bewegungsbedarf: mittel, etwa 1 Stunde täglich
- Typ: Designerhund, keine FCI-anerkannte Rasse
- Charakter: freundlich, anhänglich, intelligent, verspielt
Der Pudelanteil sorgt dafür, dass der Cockapoo kaum haart, weshalb er häufig für Allergikerhaushalte empfohlen wird. Völlig allergenfrei ist allerdings kein Hund, entscheidend ist das Protein im Speichel und in den Hautschuppen. Wenn dich das Thema betrifft, lohnt ein Blick auf die Übersicht zu Hunderassen für Allergiker und auf das ausführliche Rasseporträt zum Cockapoo.
Für wen geeignet? Für Familien und Einsteiger. Rechne mit Pflegeaufwand: Das lockige Fell verfilzt schnell und muss alle acht bis zwölf Wochen geschoren werden.
Rubble: Englische Bulldogge
Rubble ist der kräftige Bauarbeiter mit Bagger. Seine Rasse, die Englische Bulldogge, ist die problematischste im gesamten Team und gehört zu den sogenannten Qualzuchten.
Steckbrief Englische Bulldogge:
- Größe: 31 bis 40 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 23 bis 25 kg
- Lebenserwartung: 8 bis 10 Jahre
- Bewegungsbedarf: gering, etwa 30 bis 60 Minuten täglich
- FCI-Gruppe: Gruppe 2, Sektion Molosser
- Charakter: gutmütig, geduldig, anhänglich, stur
Die Bundestierärztekammer stuft die Zucht extrem kurzköpfiger Rassen wie der Englischen Bulldogge als tierschutzrelevant ein. Typisch sind das Brachycephale Syndrom mit dauerhafter Atemnot, Entzündungen in den Hautfalten, Gelenkprobleme und eine hohe Hitzeempfindlichkeit. Viele Hündinnen können nicht auf natürlichem Weg gebären.
Wenn dich der Typ trotzdem anspricht, schau dir die Olde English Bulldogge an. Diese Rückzüchtung hat eine längere Schnauze, freiere Atemwege und deutlich weniger Hautfalten. Beim Züchterbesuch gilt als Faustregel: Ein gesunder Hund atmet im Ruhezustand lautlos.
Rocky: Mischling
Rocky ist der Recycling-Experte und der einzige Hund im Team ohne feste Rasse. Sein Motto lautet: nicht wegwerfen, wiederverwerten. Damit steht er für die größte Hundegruppe überhaupt, denn in Deutschland besitzen nur rund 7 Prozent aller Hunde eine offizielle FCI-Ahnentafel.
Steckbrief Mischling:
- Größe: variabel, je nach Elternrassen
- Gewicht: variabel
- Lebenserwartung: häufig 12 bis 16 Jahre
- Bewegungsbedarf: mittel bis hoch
- Charakter: individuell, abhängig von der Mischung
Mischlinge profitieren vom Heterosis-Effekt: Eine breitere genetische Basis senkt das Risiko für rassetypische Erbkrankheiten, die durch enge Zuchtlinien entstehen. Eine Garantie ist das nicht, denn ein Mischling aus zwei Rassen mit Hüftproblemen kann diese Anlage trotzdem erben. Im Tierheim bekommst du oft einen erwachsenen Hund mit bekanntem Charakter, was gerade für Familien mit kleinen Kindern ein echter Vorteil ist.
Zuma: Labrador Retriever
Zuma übernimmt die Wasserrettung, und die Besetzung könnte kaum passender sein. Labrador Retriever haben ein wasserabweisendes Doppelfell, Schwimmhäute zwischen den Zehen und eine dicke Otterrute, die beim Schwimmen als Steuer dient.
Steckbrief Labrador Retriever:
- Größe: 54 bis 57 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 25 bis 36 kg
- Lebenserwartung: 10 bis 14 Jahre
- Bewegungsbedarf: hoch, 1,5 bis 2 Stunden täglich
- FCI-Gruppe: Gruppe 8, Apportierhunde
- Charakter: freundlich, geduldig, kinderlieb, lernwillig
Der Labrador ist nicht nur in der Serie beliebt: Nach den Neuregistrierungen von TASSO e.V. steht der Labrador Retriever auf Platz 1 der Rassehunde in Deutschland, direkt hinter der Gruppe der Mischlinge. Seine bekannteste Schwäche ist der Appetit. Ein Teil der Rasse trägt eine Genvariante, die das Sättigungsgefühl stört, weshalb Labradore schnell zunehmen. Wiege die Tagesration ab, statt nach Gefühl zu füttern, und rechne Leckerlis mit ein.
Für wen geeignet? Der Klassiker unter den Familienhunden und eine gute Wahl als Ersthund. Weitere Alternativen findest du in der Übersicht zu Hunderassen für Anfänger.
Everest: Siberian Husky
Everest kümmert sich um Schnee- und Bergrettung und kam als erstes weibliches Zusatzmitglied ins Kernteam. Der Siberian Husky wurde von den Tschuktschen in Sibirien als Schlittenhund für lange Distanzen bei extremer Kälte gezüchtet.
Steckbrief Siberian Husky:
- Größe: 50 bis 60 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 16 bis 27 kg
- Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
- Bewegungsbedarf: sehr hoch, ab 2 Stunden täglich, ideal Zugsport
- FCI-Gruppe: Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp
- Charakter: eigenständig, ausdauernd, freundlich, dickköpfig
Huskys sind keine klassischen Familienhunde. Sie haben einen ausgeprägten Lauf- und Jagdtrieb, bellen kaum, heulen dafür umso mehr, und sie sind talentierte Ausbrecher, die unter Zäunen graben oder darüber springen. Ein sicher eingezäuntes Grundstück ist Pflicht, ein Freilauf ohne verlässlichen Rückruf dagegen riskant. Im Sommer leidet der Husky unter seinem dichten Doppelfell und braucht Schatten sowie frühe Spaziergänge.
Für wen geeignet? Nur für erfahrene, sportliche Halter, die Canicross, Bikejöring oder Wanderungen als festen Teil des Alltags einplanen.
Die neueren Paw Patrol Hunde: Tracker, Liberty und Rex

Tracker: Chihuahua
Tracker ist der Dschungelspezialist mit besonders feinem Gehör und stieß in Staffel 3 zum Team. Der Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt und stammt aus Mexiko.
Steckbrief Chihuahua:
- Größe: 15 bis 23 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 1,5 bis 3 kg
- Lebenserwartung: 14 bis 18 Jahre
- Bewegungsbedarf: gering bis mittel, 30 bis 60 Minuten täglich
- FCI-Gruppe: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde
- Charakter: mutig, selbstbewusst, wachsam, anhänglich
Der Chihuahua hält sich selbst für deutlich größer, als er ist. Problematisch wird das, wenn er ständig getragen wird und nie lernen darf, Hund zu sein. Das Ergebnis nennt sich Small Dog Syndrome: Kläffen an der Leine, Zwicken bei Besuch, Panik im Hundekontakt. Lass ihn selbst laufen, übe Grundkommandos genauso konsequent wie beim großen Hund und achte auf die empfindliche Fontanelle, die bei manchen Tieren zeitlebens offen bleibt. Weitere Rassen dieser Größenklasse findest du in der Übersicht zu kleinen Hunderassen.
Liberty: Dackel
Liberty ist die selbstbewusste Stadthündin aus dem Kinofilm. Der Dackel, auch Teckel oder Dachshund genannt, ist eine der bekanntesten deutschen Rassen und bringt eine lange Jagdtradition mit.
Steckbrief Dackel:
- Größe: 17 bis 25 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 5 bis 9 kg beim Standard-Dackel
- Lebenserwartung: 12 bis 16 Jahre
- Bewegungsbedarf: mittel, etwa 1 Stunde täglich
- FCI-Gruppe: Gruppe 4, Dachshunde als eigene Gruppe
- Charakter: mutig, eigensinnig, jagdfreudig, charmant
Ein Dackel wurde dafür gezüchtet, allein in einen Dachsbau zu kriechen und dort eigenständig Entscheidungen zu treffen. Genau dieser Eigensinn begegnet dir im Alltag, wenn der Rückruf im Wald plötzlich ignoriert wird. Sein zweites Thema ist der Rücken: Die lange Wirbelsäule begünstigt Bandscheibenvorfälle, im Volksmund Dackellähme. Verzichte auf Treppensteigen im Welpenalter, hebe ihn vom Sofa und halte ihn schlank.
Rex: Berner Sennenhund
Rex ist der Dinosaurier-Experte und das jüngste Teammitglied aus den Kinofilmen. Der Berner Sennenhund ist ein dreifarbiger Schweizer Bauernhund, der ursprünglich Milchkarren zog.
Steckbrief Berner Sennenhund:
- Größe: 58 bis 70 cm Schulterhöhe
- Gewicht: 36 bis 50 kg
- Lebenserwartung: 6 bis 8 Jahre
- Bewegungsbedarf: mittel, etwa 1 bis 1,5 Stunden täglich
- FCI-Gruppe: Gruppe 2, Sektion Schweizer Sennenhunde
- Charakter: gutmütig, ruhig, treu, familienorientiert
Der Berner ist charakterlich einer der einfachsten Hunde im Team: ruhig, geduldig mit Kindern, wenig hektisch. Der Preis dafür ist eine der kürzesten Lebenserwartungen aller Rassen. Häufige Probleme sind Hüft- und Ellbogendysplasie sowie eine erhöhte Anfälligkeit für das Histiozytäre Sarkom. Im ersten Lebensjahr gilt: keine langen Wanderungen, keine Treppen, kein Radfahren, damit die Gelenke ausreifen können. Wenn dich große, ruhige Rassen interessieren, findest du weitere Kandidaten unter den großen Hunderassen mit langem Fell.
Tuck und Ella: die Golden Retriever Zwillinge
Neben den zehn Hauptcharakteren tauchen in einem der Kinofilme die Zwillinge Tuck und Ella auf, dargestellt als Golden Retriever. Sie gehören nicht zum regulären Team, sind bei Kindern aber sehr beliebt.
Golden Retriever ähneln dem Labrador in Größe und Wesen, wirken im Alltag aber oft eine Spur ruhiger und sensibler. Sie werden 51 bis 61 cm groß, wiegen 25 bis 34 kg und leben durchschnittlich 10 bis 12 Jahre. Ihr langes Deckhaar braucht mehrmals pro Woche eine Bürste, sonst verfilzt es hinter den Ohren und an den Hosen.
Steckbrief-Vergleich: alle Paw Patrol Hunderassen auf einen Blick
| Rasse | Größe (cm) | Gewicht (kg) | Lebenserwartung | Für Anfänger? |
|---|---|---|---|---|
| Dt. Schäferhund | 55 bis 65 | 22 bis 40 | 9 bis 13 Jahre | ⚠️ Bedingt |
| Dalmatiner | 54 bis 62 | 24 bis 32 | 10 bis 13 Jahre | ⚠️ Bedingt |
| Cockapoo | 25 bis 38 | 5 bis 11 | 12 bis 16 Jahre | ✅ Ja |
| Engl. Bulldogge | 31 bis 40 | 23 bis 25 | 8 bis 10 Jahre | ❌ Nein |
| Mischling | variabel | variabel | 12 bis 16 Jahre | ✅ Ja |
| Labrador Retriever | 54 bis 57 | 25 bis 36 | 10 bis 14 Jahre | ✅ Ja |
| Siberian Husky | 50 bis 60 | 16 bis 27 | 12 bis 15 Jahre | ❌ Nein |
| Chihuahua | 15 bis 23 | 1,5 bis 3 | 14 bis 18 Jahre | ⚠️ Bedingt |
| Dackel | 17 bis 25 | 5 bis 9 | 12 bis 16 Jahre | ⚠️ Bedingt |
| Berner Sennenhund | 58 bis 70 | 36 bis 50 | 6 bis 8 Jahre | ✅ Ja |
Welche Paw Patrol Hunde passen zu deiner Familie?
Die Auswahl hängt weniger vom Lieblingscharakter deines Kindes ab als von deinem Alltag. Entscheidend sind drei Fragen: Wie viel Zeit hast du täglich, wie viel Erfahrung bringst du mit, und wie viel Platz steht zur Verfügung?
Gut für Einsteiger geeignet
- Labrador Retriever (Zuma): freundlich, geduldig, leicht zu motivieren, verzeiht Erziehungsfehler
- Cockapoo (Skye): unkompliziert, wohnungstauglich, haart kaum, braucht regelmäßiges Scheren
- Berner Sennenhund (Rex): ruhig und kinderlieb, braucht aber Platz und kurze Wege im Welpenalter
- Mischling (Rocky): oft robust, im Tierheim mit bekanntem Charakter vermittelbar
Erfahrung dringend empfohlen
- Deutscher Schäferhund (Chase): braucht klare Führung und täglich Kopfarbeit
- Dalmatiner (Marshall): Ausdauerläufer mit hohem Energielevel und sensibler Reaktion auf Druck
- Siberian Husky (Everest): eigenständig, jagdfreudig, Ausbruchskünstler
- Englische Bulldogge (Rubble): hohe Tierarztkosten durch atemwegsbedingte Dauerprobleme
Wenn du unsicher bist, hilft dir der Ratgeber welcher Hund zu dir passt bei der systematischen Eingrenzung.
Was kostet ein Hund aus dem Paw Patrol Team?
Die Anschaffung ist bei allen Rassen der kleinere Posten. Entscheidend sind die laufenden Kosten über 10 bis 15 Jahre.
| Rasse | Welpenpreis | Monatliche Kosten |
|---|---|---|
| Deutscher Schäferhund | 800 bis 1.500 € | 100 bis 150 € |
| Dalmatiner | 1.000 bis 1.800 € | 100 bis 150 € |
| Cockapoo | 1.200 bis 2.500 € | 80 bis 120 € |
| Englische Bulldogge | 1.500 bis 3.000 € | 150 bis 250 € |
| Labrador Retriever | 1.000 bis 1.500 € | 100 bis 150 € |
| Siberian Husky | 1.000 bis 2.000 € | 100 bis 150 € |
| Berner Sennenhund | 1.500 bis 2.500 € | 120 bis 180 € |
Ein Rechenbeispiel: Ein Labrador mit 1.200 Euro Anschaffung und 130 Euro monatlichen Kosten summiert sich über zwölf Lebensjahre auf rund 19.900 Euro. Bei der Englischen Bulldogge liegen allein die Tierarztkosten deutlich höher, weil Nasen-Operationen, Hautbehandlungen und Kaiserschnitte häufiger anfallen.
Die Schutzgebühr im Tierheim liegt bei 200 bis 400 Euro. Dafür ist der Hund geimpft, gechipt, entwurmt und meist kastriert. Viele Tierheime bieten Probespaziergänge und Wochenendbesuche an, damit du und deine Kinder den Hund vorher in Ruhe kennenlernen könnt.
Warum die Rassen so gut zu den Charakteren passen
Die Rassewahl der Serie folgt einem klaren Muster: Jeder Hund bekommt genau die Aufgabe, für die seine Rasse historisch gezüchtet wurde.
- Chase (Dt. Schäferhund): international die Nummer eins im Polizei- und Militärdienst
- Marshall (Dalmatiner): historisches Feuerwehr-Maskottchen und Kutschenbegleithund
- Zuma (Labrador): Wasserapportierhund mit Schwimmhäuten und wasserabweisendem Fell
- Everest (Husky): Schlittenhund der Arktis, ausdauernd und kälteresistent
- Rocky (Mischling): der Alleskönner ohne festes Zuchtprofil
- Rubble (Bulldogge): stämmig und bodennah wie ein kleiner Bagger
- Skye (Cockapoo): klein und leicht, passend für eine Pilotin
- Liberty (Dackel): wendig und selbstbewusst als Stadthündin
- Rex (Berner Sennenhund): ruhiger Riese mit Arbeitshund-Historie
- Tracker (Chihuahua): kleinste Rasse der Welt mit großen, sehr beweglichen Ohren
Paw Patrol Hunde als weltweites Phänomen
Seit dem Serienstart 2013 wurde Paw Patrol in über 160 Ländern ausgestrahlt. Der weltweite Einzelhandelsumsatz des Franchises liegt laut der Übersicht zu den umsatzstärksten Medienfranchises bei rund 15 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 13,8 Milliarden Euro. Damit gehört die Serie zu den kommerziell erfolgreichsten Kindermarken überhaupt.
Für die reale Hundewelt hat das Folgen. Nach der VDH-Welpenstatistik wurden 2025 nur noch etwa 56.000 Rassehunde-Welpen neu registriert, ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach medial präsenten Rassen punktuell an, was den Markt für unseriöse Vermehrer und Auslandswelpen attraktiv macht. Prüfe deshalb immer, ob du die Mutterhündin gemeinsam mit dem Wurf im Zuhause des Züchters sehen darfst.
Was die Serie über echte Hunde lehrt und was nicht
Paw Patrol vermittelt Kindern durchaus brauchbare Grundgedanken, vereinfacht die Hundehaltung aber massiv.
Das nimmt dein Kind mit:
- Jeder Hund hat eigene Stärken und eine eigene Aufgabe
- Teamarbeit und gegenseitige Hilfe zahlen sich aus
- Hunde brauchen Beschäftigung, nicht nur Futter
- Ryder zeigt einen Halter, der sich kümmert und Verantwortung übernimmt
Das zeigt die Serie nicht:
- Hunde lernen ihre Fähigkeiten über Monate bis Jahre Training, nicht über einen Rucksack
- Echte Hunde sprechen nicht und äußern Unbehagen nur über Körpersprache
- Ein Hund kostet über sein Leben rund 15.000 bis 25.000 Euro
- Hunde sind mal krank, mal launisch und wollen nicht immer spielen
Wenn dein Kind Grundkommandos üben möchte, ist ein einfacher Einstieg über die wichtigsten Kommandos für Hunde sinnvoller als jede Serie.
Tierschutzverbände warnen regelmäßig davor, eine Rasse wegen eines Films oder einer Serie auszuwählen. Ein Hund ist eine Verpflichtung über 10 bis 15 Jahre. Prüfe vor der Anschaffung, wer den Hund betreut, wenn du krank bist, und wohin er im Urlaub geht.
Checkliste vor der Anschaffung
Fazit: die Paw Patrol Hunde in der Realität
Die zehn Paw Patrol Hunde stehen für zehn sehr unterschiedliche Rassen, und nur ein Teil davon passt in einen normalen Familienalltag. Labrador Retriever, Cockapoo und Berner Sennenhund sind die entspanntesten Kandidaten für Einsteiger, während Deutscher Schäferhund, Dalmatiner und Husky Erfahrung, Zeit und ein sportliches Umfeld voraussetzen. Die Englische Bulldogge solltest du in der klassischen Zuchtform meiden.
Konkret heißt das: Suche nicht nach der Rasse, die deinem Kind am besten gefällt, sondern nach der, die zu eurem Tagesablauf passt. Besucht ein Tierheim, sprecht mit Haltern der Wunschrasse und plant mindestens ein Jahr Vorlauf ein. Rocky, der Mischling ohne Stammbaum, ist dabei näher an der deutschen Realität als jeder andere Hund im Team.
Häufig gestellte Fragen
Die zehn Paw Patrol Hunde heißen Chase, Marshall, Skye, Rubble, Rocky, Zuma, Everest, Tracker, Liberty und Rex. Chase, Marshall, Skye, Rubble, Rocky und Zuma bilden das Kernteam der ersten Staffel. Everest, Tracker, Liberty und Rex kamen später über Spezialfolgen und Kinofilme dazu.
Chase ist ein Deutscher Schäferhund. Die Rasse gehört zur FCI-Gruppe 1, wird 55 bis 65 cm groß und weltweit als Polizei-, Rettungs- und Diensthund eingesetzt. Genau diese Rolle übernimmt Chase auch in der Serie.
Rocky ist ein Mischling und damit der einzige Hund im Team ohne feste Rasse. Das passt zur Realität in Deutschland: Nur rund 7 Prozent aller Hunde hierzulande besitzen eine offizielle FCI-Ahnentafel, alle anderen sind Mischlinge oder Hunde ohne Papiere.
Labrador Retriever (Zuma), Cockapoo (Skye) und Berner Sennenhund (Rex) gelten als sehr gut geeignete Familienhunde. Deutscher Schäferhund (Chase), Dalmatiner (Marshall) und Husky (Everest) brauchen dagegen deutlich mehr Erfahrung, Zeit und Auslastung.
Die Welpenpreise liegen je nach Rasse zwischen 800 und 3.000 Euro beim seriösen Züchter. Ein Labrador kostet 1.000 bis 1.500 Euro, ein Berner Sennenhund 1.500 bis 2.500 Euro. Im Tierheim zahlst du eine Schutzgebühr von etwa 200 bis 400 Euro.
Cockapoo (Skye) und Labrador Retriever (Zuma) sind die anfängerfreundlichsten Rassen im Team. Beide sind lernwillig, sozialverträglich und verzeihen kleine Erziehungsfehler. Der Cockapoo braucht dafür regelmäßiges Scheren, der Labrador viel Bewegung und eine kontrollierte Fütterung.
Im Paw Patrol Team sind zehn verschiedene Hunderassen vertreten: Deutscher Schäferhund, Dalmatiner, Cockapoo, Englische Bulldogge, Mischling, Labrador Retriever, Siberian Husky, Chihuahua, Dackel und Berner Sennenhund. Dazu kommen die Golden Retriever Zwillinge Tuck und Ella aus einem der Kinofilme.
Englische Bulldoggen leiden häufig unter dem Brachycephalen Syndrom mit schwerer Atemnot, dazu kommen Hautfalten-Entzündungen und Gelenkprobleme. Die Bundestierärztekammer stuft die Zucht als tierschutzrelevant ein. Eine gesündere Alternative ist die Olde English Bulldogge mit längerer Schnauze.
Quellen
- Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) vdh.de
- Fédération Cynologique Internationale (FCI) fci.be
- Bundestierärztekammer bundestieraerztekammer.de
- PETBOOK petbook.de
- Deutscher Tierschutzbund e.V. tierschutzbund.de
- Wikipedia en.wikipedia.org
Veröffentlicht 6. Februar 2026 · zuletzt aktualisiert 8. September 2026
Verwandte Artikel
Michael Törner
Gründer von Hundewissen mit Kopf
Ich bin Michael, Gründer von Hundewissen mit Kopf. Hier schreibe ich über Ernährung, Erziehung, Pflege, Rassen und Reisen mit Hund, verständlich und mit Quellen zum Nachlesen.
Mehr über michDieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell überprüft. Enthaltene Bilder wurden mittels KI generiert. Mehr erfahren